ES GIBT KEINE EU-IDENTITÄT – 2 kleine EU-Länder Finnland und Portugal und ihre Abgeordneten

Finnland

Es gibt in Finnland Jussi Halla-aho. Er sitzt im EU-Parlament und will eine vermehrte Zentralisierung verhindern.

Der 43-jährige Sprachwissenschaftler provoziert in Finnland gern mit spitzen Thesen zur Masseneinwanderung. Er motiviert

die Bevölkerung Finnlands zum Widerstand gegen den Brüsseler „Kraken“. Er ist überzeugt, dass im EU Parlament eine weitere Zentralisierung abgelehnt werden muss. Er macht der Finnischen Bevölkerung klar,  dass die Gesetzte für Finnland  in Brüssel  beschlossen werden.

Die zentralisierte Macht in Brüssel verringert die Möglichkeit der einzelnen europäischen Völker, Einfluss auf die Entscheidungen zu nehmen, die sie selbst betreffen. Europa ist sowohl sprachlich als auch kulturelle ein viel zu heterogener Kontinent, um als Föderation funktionieren zu können. Es gibt KEINE EU-IDENTITÄT und die Interessen der einzelnen Mitgliedsstaaten sind sehr unterschiedlich.

Als Politiker hat Halla-aho stets auf die Horrorvision aufmerksam gemacht, die mit Einwanderung und Multikulturalismus zusammenhängen. Eine unkontrollierte Einwanderung, ein religiöser – vor allem ein islamistischer – Radikalismus und ethnische Spannungen sind Probleme von ganz Europa. In dieser Hinsicht muss eine gemeinsame europäische Lösung gefunden werden.

Portugal

Ganz unbemerkt sind 2 Abgeordnete aus Portugal bei der Europawahl hervorgegangen – die Partei der Erde (Movimento o Partido da Terra/MPT). Eine Partei die seit 20 Jahren als Kleinpartei gilt in Portugal. Der Gründervater  Goncalo Ribeiro Telles der in seiner Jugend in den 1950er Jahren in Opposition zum Diktatorischen-Salazar-Regime stand.

Diese Partei vertritt in ihrem Programm klassische Umweltthemen, so die Bewahrung der natürlichen Ressourcen, den Kampf gegen die Zersiedlung, die Ablehnung der Gentechnik und den Erhalt der bäuerlichen Landwirtschaft. Ebenso tritt sie für den Erhalt der gewachsenen kulturellen Identität Portugals ein und lehnt die zentralistischen Tendenzen der EU ab.  Die MPZ ist gemeinsam mit den Unabhängigen Oekologen Frankreichs (Mouvement  écologiste indöpendant/MEI) von Antoine Waechter und der deutschen Oekologisch-Demokratischen Partei (ODP) Mitglied in der Organisation „World Ecological Parties“. Ein Mandat konnten die Franzosen nicht erringen, während der ODDP dank des Wegfalls von Sperrklauseln mit 0.7 % ein EU-Mandat zufiel, das an den Münchner Physiker Klaus-Buchner ging.

Zusammen mit den portugiesischen MPT sind diese Abgeordneten eine kleine „dunkelgrüne“ Gruppe im EU-Parlament.

Hier möchte ich den vergessenen Gründern der EU gedenken. Es sind dies die Christdemokraten De Gasperi, Robert Schuman und Konrad Adenauer, die auf der Grundlage von christlichen Werten das europäische Haus errichteten. Ihr grosser Traum war, nach tausend Jahren Krieg endlich Frieden auf dem Kontinent herzustellen. 1952 trafen sie diese mutige und visionäre Entscheidung.

Doch ihre Enkel schachern längst nur noch um Posten und Macht in Brüssel, während sie mehr und mehr der Vergessenheit anheimfallen. Dabei gilt De Gasperi als zentrale Figur des Wiederaufbaus Italiens, als er 1948 den grossen Wahlsieg gegen die sogenannte Volksfront (DPI und Sozialisten) gewann.

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