WAS GESCHAH AM 2.6.1967 SCHAH-BESUCH IN DEUTSCHLAND

Zu den beschämendsten Kapiteln der bundesdeutschen Geschichte zählt der Besuch von Reza Pahlevi, Schah von Persien, auf den Thron gesetzt von den USA und Günstling der USA.
Es kamen 30.000 Polizisten zum Einsatz, bundesweit hatten die Verantwortlichen  umfangreiche Sicherheitsmasssnahen getroffen.  Bei den Studenten und der 68er-Bewegung war der Polizeistaat eine Wirklichkeit geworden.
Der berüchtigte iranische Geheimdienst SAVAK war nach Berlin eingeflogen worden und schlug mit Dreschflegeln und Stangen auf die Anti-Schah-Demonstranten ein – die deutsche Polizei sah zu und liess die Prügel-Perser gewähren.

Die vorfälle mobilisierten noch mehr Studenten, abends kam es vor der Deutschen Oper zu neuen Auseinandersetzungen. Dabei wurde der  UNBETEILIGTE STUDENT BENNO OHNESORG von dem in zivil auftretenden Kriminalobermeister  und Stasi-IM  KARL-HEINZ KURRAS  aus nächster Nähe von HINTEN  erschossen – auf einem Parkhof der Krummen Strasse.  Noch heute geben die Vorgänge vom 2.6.1967 Rätsel auf und vieles ist ungeklärt. War es ein gezielter Mord des Stasi-Polizisten Karl-Heinz Kurras, war es gar ein staatlicher Behördenauftrag? Kurras wurde am 21.11.1967 vom Landgericht Moabit vom Verdacht der fahrlässigen Tötung freigesprochen.

Der Schweizer Filmer Roman Brodmann, der den Auftrag hatte, den Schah auf seinen Reisestationen zu begleiten, gab seinem Film  den Titel “ Der Polizeistaatsbesuch“.  Der Sicherheitsaufwand war exorbitant. Ganze Autobahnabschnitte wurden gesperrt. In Bayern mussten über hundert iranische Studenten  das Bundesland verlassen und täglich das jeweilige Polizeirevier vor Ort aufsuchen. Wie ist es möglich, dass in einem Rechtsstaat ein Geheimdienst wie die SAVAK mit Sonderflugzeugen eingeflogen werden konnte, ohne das der Bundesnachrichtendienst, das Auswärtige Amt davon wussten?

Seit 2009 weiss man, dass Kurras als IM für die DDR gearbeitet und die West-Berlinerpolizei über lange Zeit hinweg systematisch bespitzelt hatte. Im Spiegel ist eine detaillierte Rekonstruktion des Geschehens vom Abend des 2.6.1967 erschienen.  Es lässt sich mit Gewissheit sagen, dass die West-Berliner Polizei die Aufklärung des Todesfalles Ohnesorg behindert, manipulativ beeinflusst und nicht unerheblich dazu beigetragen hat, eine strafrechtliche Behandlung des Verbrechens zu verhindern.  Die Indizien erhärten den Verdacht, dass Kurras das Gericht belogen und gezielt auf Ohneworg geschlossen hat.

Am Abend des 2.6.1967 hat man in deer Klinik anscheinend keinen x-beliebigen Studenten als Opfer erwartet, sondern den Schah von Persien.  Die diensthabende Oberschwester im Moabiter Krankenhaus – heute eine 83-jährige Dame, erklärte, dass seinerzeit  sogar Blutkonserven mit der Blutgruppe des Schahs bereit standen. Doch es kam Ohnesorg als Opfer. Noch etwas anderes, beunruhigendes kommt hinzu. Der diensthabende Arzt in der Notaufnahme war der IRANER HOMAYOUN T., passenderweise der Sohn des damaligen iranischen Wirtschaftsministers. Homayoun T. war es auch, der den Totenschein unterzeichnet hat. Er hat dies getan, obwohl er gar nicht jener Mediziner war, der Ohnesorgs Tod festgestellt hatte. Dies war Oberarzt  Dr. Paulisch gewesen, der   den tödlich verletzten Ohnesorg zusammen mit einem unbekannten Kollegen operiert – oder eher wohl an ihm herumoperiert – hatte.

Auf dem Totenschein war als Todesursache vermerkt: “ Schädelverletzung durch stumpfe Gewalteinwirklung“. Das war wahrheitswidrig. Selbst ein Laie hätte erkennen können, dass Ohnesorg nicht an einem Schlag auf seinen Hinterkopf   gestorben war. Es war zweifelsohne eine Schussverletzung. Doch genau an jener Stelle, an der das Projektil eingetreten war, hatte man ein grösseres Stück aus dem Schädel entfernt, um einen falschen Eindruck von der tatsächlien Todesursache zu erzeugen, und das dadurch entstandene Loch mit einem Hautlappen notdürftig geflickt. Warum aber hatte der iranische Arzt einen offenkundig gefläschten Totenschein unterzeichnet? Als er dazu befragt wurde, soll er trotzig geantwortet haben:“ Ich hab das unterschrieben und fertig“. Hatte Homoayoun T. etwas zu verberge.

Was wissen/wussten die Geheimdienste?

Trotz diverser Recherchen scheint  der Nebel um jenen „nicht erklärten Notstand“ längst  noch nicht gelüftet. Welches war das Motiv des Todesschützen Kurras, hat er im Auftrag der Stasi gehandelt und warum.

War wirklich ein Attentat auf den Schah geplant gewesen? Sicherheitsbehörden und Geheimdienste wären mit ziemlicher Warhscheinlichkeit darüber informiert gewesen. Dies lässt sich auch durch einen Blick in Nirumands Memoairen bist zu einem bestimmten Punkt beweisen.  Unmittelbar vor dem Schah-Besuch hatte ihn der damalige Leiter der Alexander von Humbold-Stiftung  angerufen und ihm gestanden, dass er vom Auswärtigen Amt in Bonn beauftragt worden sei, ihn auszufragen, ob in seinen Kreisen ein Attentat auf den Schah geplant worden sei.  Der Grund, ihn zu kontaktieren, bestand wohl darin, dass er sich mit seinem Rowohlt-aktuell-Band am weitesten hervorgewagt hatte. B emerkenswert in diesem Zusammenhang ist, dass die iranische Botschaft mit einem an den Bundesinn- wie an den Bundesjustizminister gerichteten „Schnellbrief“ den Versuch unternommen hatte, Nirumands regimkritisches Taschenbuch kurzerhand verbieten zu lassen, was aber fehlgeschlagen ist.

Für den Polizeieinsatz vom 2.6.1967 war von der Führung der Berlinger Schutzpolizei die höchste Sicherheitsstufe ausgegeben worden. Im Bericht ist von einer Gruppe von Iranern die Rede, die bis zwanzig Personen umfassen soll, die mit Gewehren, Pistolen und Messern bewaffnet sei und vor der Deutschen Oper ein Attentat auf den Schah verüben wolle.

Eine wirkliche Aufklärung des 2.7.1967 ist nicht ohne weitere Recherchen möglich. Das bedeutet, nicht nur in deutschen Archiven, sondern insbesondere in den National Archives in Washington D.C. zu recherchieren. Denn wo anders sollten sich Dokumente finden lassen, mit denen sich die Hintergründe eines Polizeieinsatzes beleuchten lassen, der nach Einschätzung von Experten in dieser Form kaum ohne eine verdeckte Orchestrierung durch ensprechende US-Stellen hätte stattfinden können? Das Problem ist, dass in den USA Informationen, die die vorbereitung zur Verhinderung eines Attentates auf ein befreundtes Staatsoberhaupt, auch nach Jahrzehnten höchster Geheimhaltung unterliegen.

Es könnte bedeuten, dass die politischen Rahmenbedingungen des an diesem Tag durchgeführten Polizeieinsatzes erheblich anders gewesen sein könnte. Die Geheimdienste des mächtigsten der drei Westalliierten dürften alle vorkehrungen getroffen haben, um die Verübung eines Attentates auf jenen Monarchen zu verhindern, den sie erst 14 Jahre zuvor selbst durche einen Putsch an die Macht gebracht hatten. Einen Putsch, der sich gegen einen gewählten Ministerpräsidenten namens Mohamed Mossadegh gerichtet hatte. Dieser Putsch war initiiert von der CIA im Namen der damaligen US Regierung.

Der Einsatz von Angehörigen des iranischen Geheimdienstes SAVAK vor den Augen deer offenbar zur Untätigkeit verurteilen West-Berliner Polizei passt in dieses Szenario.

Der Artikel nimmt bezug auf einen Beitrag von W. Kraushaar vom 13.9.12 „Die Zeit“

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TITELSUCHT – AKADEMISIERUNG VON BERUFEN – SUR DOSSIER

Nicht nur Doris Fiala FDP will sich mit einem erkauften ETH Titel ihr Image als Politikerin und Person aufpeppen (Kostenpunkt sfr 60.000) – auch viele andern Berufe werden mit Kursen von privaten Schulen „akademisiert“.

Unser einstmals gutes Schulsystem wurde durch die Schulreform und Pisa zugrundegerichtet. FH  (Fachhochschule) Bachelors ermöglichen es, seit der Liberalisierung, dass auf Schleichwegen (mit erheblichen Kosten verbunden) Matura und Studiengänge durch nicht adäquate Schulabschlüsse und Schnellbleichen umgangen werden können.

FH=Fachhochulen, ein Importprodukt kosten zuviel Geld und sind das Grundübel des Chaos und Bologna-Pünktlisammelns.

Elektro FH ist ebenbürtig mit dem früheren Abschluss HTL,  gaukelt aber ein ETH Abschluss vor (BWL?)

BWL ist wiederum kein BA der an einer FH=Fachhochschule erworben wurde.

Etikettenschwindel ist auch FA  BA – dies sind keine Uni BA s, und ein MAS ist kein MA.

Wenn ein MAS – Nachdiplom Studium –  von  Personen  ohne Matura an der ETH für 60.000.- Sfr erworben werden können,  (siehe Fiala Doris), leidet darunter auch die Universität/ETH und die Abschlüsse sind nicht mehr glaubwürdig – da erkauft.

Die Personen die sich mit diesen „Titeln“ schmücken, hoffen darauf, dass das Gegenüber den wahren Sachverhalt nicht kennt.

Radio DRS muss bleiben – Unsinn das Radio SRF

Viel Geld wird wieder verpulvert von den Verantwortlichen von Radio und Fernsehen die am Tropf des Steuerzahlers hängen.

Unnötig, destruktiv für die bewähre Marke-Brand DRS, jetzt ein neuer Name zu erzwingen.

Nicht umweltgerecht – nicht nachhaltig

da tonnenweise altes Material entsorgt werden muss mit dem alten LOGO DRS

umbeschriften von Autos, Häusern, Werbematerial.

Wir lassen uns das nicht gefallen und fordern ein Ende dieser dummen Idee

Veröffentlicht unter kultur.