Warum Integration scheitern muss

 

 

 

Integration zum Scheitern verurteilt 001

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KOPFTUCHVERBOT AN SCHULEN

Den Besuchern islamischer Länder ist es bewusst, dass dort andere Kleidervorschriften gelten als in Europa. Kurze Shorts, grosszügige Decolltes, bauchfreie T-Shirts, keine Kopfbedeckung – ja in Riad sogar das Autofahren für Frauen – schlichtweg verboten. Wer sich nicht daran hält wird ausgewiesen oder empfindlich bestraft. Wer diese Gepflogenheiten nicht akzeptieren will, der soll solchen Ländern fernbleiben und die Bevölkerung nicht provozieren.
Das Kleidervorschriften auch in Europa gelten und diese Regeln befolgt werden müssen, sollte eigentlich keinen Anlass zu Diskussionen sein. Dem ist aber nicht so. Provokativ wird von Muslimen aller Glaubensrichtungen immer wieder die Kleiderreglen verschiedener europäischer Länder infrage gestellt, als rassistisch beschimpft, bewusst umgangen. Sei es das Tschador Verbot in Frankreich – hohe Busse bei Nichtbefolgung – das Kopftuchverbot in den Schweizer Schulen, das zu innerer Zerissenheit der Schulverantwortlichen führt –  immer wieder wollen gewisse Kreise dieses Thema aktuell behalten.
Europäische Länder haben während Jahrhunderten darum gerungen, dass endlich Frau und Mann auf gleiche Stufe gestellt wird, mit gleichen Rechten und Pflichten. Bis auf wenige Aspekte ist dies auch gelungen – gleicher Lohne für Männer und Frauen ist immer noch ein nicht realisierter Aspekt.
Nun soll in den Schulen schon die Diskussion beginnen, ob muslimische Mädchen ein Kopftuch tragen dürfen oder nicht.
Es muss an allen Schulen ein Kopftuchverbot gelten, abgeleitet vom Gleichheitsprinzip

Kinder fühlen sich am wohlsten, wenn sie nicht ausgegrenzt werden. Durch das Kopftuchtragen grenzen die Eltern ihre Mädchen aus. Den Kindern ist es nicht bewusst – warum sie ANDERS sein sollen als der Rest der Klasse – natürlich müssen sie sich den autortären Eltern fügen.

Viele islamische Theologen wie zB. Prof. Khorchide Mouhanad (Ausbildner von Imamen)  – bestätigen immer wieder, das es im Koran KEINE Vorschrift gibt, die das Tragen eines Kopftuchs für Frauen vorschreibt.  Im ganzen Koran ist von einem Kopftuch nie die Rede. Es sind vor allem die Fundamentalisten die den Islam aushöhlen,  indem sie sich auf die Fassade, die Aeusserlichkeiten und Rituale fokussieren.

Auch die Muslima Saida Messahli – Präsidentin des Forums für einen forschrittlichen Islam – bestätigt, wer auf dem Schleier beharrt, will meist auch die Abschottung  der Geschlechter. Diese Parallelwelt in Europa führt zur Fremdheit und Angst nicht nur der Muslime, auch der ansässigen Bevölkerung.

Der Schleier/Kopftuch im Islam gibt seit Beginn des 19. Jahrhunderts zu diskutieren – ob er zur Religion oder zur Tradition gehört. Ist er ein Gebot für muslimische Frauen, oder bloss überlieferte Tradition.  Nachdem der Schleier/Kopftuch bei gut ausgebildeten, urbanen Frauen weitgehend verschwunden war, wurde er im Zuge der „Re-Islamisierung der Sitten“ in den Achtzigerjahren des 20. Jahrhunderts wieder eingeführt.  Befürworterinnen der Kopfbedeckun begründen ihre Wahl meistens mit ihrer Gläubigkeit, obwohl im Koran bloss die Rede von einem Schleier „über dem Busen“ die Rede ist und NIE von einer Kopfbedeckung für Frauen.

Sie begründen  aber auch mit der gebotenen Schamhaftigkeit vor dem Blick der Männer. Ein fragwürdiges Männerbild, das von der Annahme ausgeht, dass der Mann, ein  seinen Trieben hilflos ausgeliefertes Wesen ist, unfähig, sich beim Anblick einer Frau seiner Vernunft zu bedienen. Wer auf dem Kopftuch beharrt, verteidigt meistens auch die Trennung von Buben und Mädchen beim Sport und Spiel. Diese Abschottung der Geschlechter wird auf diese Weise früh von den Kindern verinnerlicht und führt zu Fremdheit und Angst im späteren Umgang mit dem anderen Geschlecht.  Diese Fremdheit und Angst führt nicht  selten im Erwachsenenalter zu Gewalt und Verzweiflung.

Wir müssen dies in Europa mit allen Mitteln verhindern, da eine solche Paralellwelt jeglicher Integration zuwiederläuft.

Das krampfhafte Beharren auf Trennung der Geschlechter in der Kindererziehung führt auch zu Angst vor Andersartigkeit, die das Zusammenleben in einer modernen, multikulturellen Gesellschaft erschwert.

Seit es den politischen Islam an die Macht vieler Ländeer gespült hat, ist der Frauenkörper zum Hauptanliegen der Isamisten geworden.  Der Islamismus – dessen Frauenfeindlichkeit weltweit für Leid und Elend sorgt -, hat aber auch eine nie dagewesene Debatte über das Frauenbild der Männer in islamischen Gesellschaften ausgelöst, einen Keil getrieben zwischen die Modernisten und Traditionalisten, insbesondere wenn es darum geht, althergebrachte Sitten dafür zu nutzen, die Frau um ihre individuellen Rechte zu bringen. Die meisten islamischen Frauen die in Europa leben,  lehnen das Kopftuch kategorisch ab und wollen sich bezüglich Kleidung nichts mehr vorschreiben lassen.

Das Schulzimmer ist auch ein geistiger Raum, wo es muslimischen Kindern möglich ist, die Erfahrung zu machen, dass man sich falschen religiösen Zwängen und damit verbundenen Frauen- und Männerbildern entziehen kann.

Diesen Raum gilt es – mit einem Kopftuchverbot zu verteidigen und zu erhalten.

Schweizer Richter im Thurgau und das Kopftuch

Wie das Thurgauer Verwaltungsgericht das Kopftuchverbot für 2 Kosovo Mädchen wieder aufhebt, mit der Begründung, es sei unverhältnismässig. Weiss dieser Richter überhaupt was er tut – oder schwimmt er einfach auf der Welle  „ja nichts gegen das Islamische bei den Migranten zu unternehmen“? Tut er diesen Mädchen und ihren Eletern nicht einen Bärendienst?
Mit seinem Entscheid verhindert er das freie, gleichberechtigte aufwachsen der Mädchen mit ihren SchulkameradenInnen. Die Verhüllung der Haare  ist der erste Akt patriarchalischer Unterdrückung der Frau, der diesen Schülerinnen persönlich widerfährt.

Kinder können sich nicht gegen die Forderungen der Eltern stellen. Das ein Mädchen in einer Schweizer Schulklasse nicht  „von selbst“ auf die Idee kommt, mit einem Kopftuch in die Schule zu gehen, sich nicht am Turenen und Schwimmen zu beteiligen etc. darf wohl ausgeschlossen werden.

Jeder Kinderpsychologe kann bestätigen, dass Kinder in einer Gruppe/Schulklassen möglichst „gleich wie die Gpänli“ sein wollen.
Haben wir nicht in Europa über jahrhunderte unsere Religion, das Christentum, als politische Macht getürzt, mit der Aufklärung, mit der französischen Revolution, mit dem Kampf gegen den Papismus, mit säkularen Verfassungen. Heute stehen wir vor der Aufgabe, das Resultat dieser Kämpfe, die freie Gesellschaft, gegen die machtansprüche des Islam zu behaupten.